<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rdf:RDF xmlns="http://my.netscape.com/rdf/simple/0.9/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><channel><title>Quintessenz</title><link>http://www.quintessenz.at/</link><description>http://www.quintessenz.at/</description></channel><item><title>q/Talk, Di 23. Feb, Willkommen im Überwachungsstaat</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007667</link><short>Der brave Bürger - oder das Recht auf eine eigene Meinung? 

 * Elisabeth Grießler, Attac
 * Niklas Schinerl, Greenpeace 

erkunden gemeinsam mit Georg Markus Kainz, inwieweit das ins Haus stehenden Terrorismuspräventionsgesetz die Tätigkeit dieser Vereine betrifft und eventuell gefährdet.
 
Datum: Di, 23. Februar 2010. Zeit: 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan:  http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55.</short><full>http://www.quintessenz.at/d/000100007666

Österreichs Beamte waren immer schon gewöhnt gute Untertanen zu verwalten. Da irritieren Ausflüge in die direkte Demokratie und eigenständige Willensäußerungen. Das Volk darf suggestive, von oben angeordnete Volksbefragungen beantworten, sich sonst jedoch auf das Kreuzerl am Stimmzettel beschränken.

Wieder einmal müssen die Terroristen herhalten, um den Österreichern wieder etwas mehr ihrer Freiheit wegzunehmen. Österreich passt seine Gesetzeslage der Situation am Hindukush an. Mit der Begründung damit besser gegen Terrorismus vorgehen zu können, wartet das Terrorismuspräventionsgesetz auf Beschluss durch den Nationalrat.

Das Institut für Strafrecht und Kriminologie, der Österreichische Rechtsanwaltskammertag, oder das Landesgericht Graz stellen die Sinnhaftigkeit dieses weitreichenden Entwurfes in Frage. Journalisten sehen sich in ihrer Berichterstattung bedroht und bekannte NGO's warnen vor einem neuen Gummiparagraphen, der sich nur allzu leicht gegen bürgerliche Freiheiten verbiegen lässt.

Kann schon die Veröffentlichung von IT-Sicherheitslücken als Medienwerk eingestuft werden, das der Anleitung terroristischer Straftaten dienen kann? Müssen Autoren von Chemie-Fachliteratur um ihre Zukunft bangen? Ist die Ausbildung zum Piloten eine spezifische Terrorvorbereitung?

Wie jeden letzten Dienstag im Monat lädt Georg Markus Kainz zum q/Talk ins MQ. Das Terrorismuspräventionsgesetz betrifft uns alle. Wie weit es die Tätigkeit von Vereinen und NGO's beeinflusst oder beendet, wird die Zukunft zeigen. Gesprächspartner werden dieses Mal Niklas Schinerl von Greenpeace und Elisabeth Grießler von Attac sein, um gemeinsam mit Georg Markus Kainz zu erkunden, inwieweit die ins Haus stehenden Gesetzesänderungen die Tätigkeit dieser Vereine betrifft und eventuell gefährdet.


Hintergrundlektüre

Terrorismuspräventionsgesetz samt Stellungnahmen:
--&gt; http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/ME/ME_00119/pmh.shtml

ORF: NGOs warnen vor Terrorismuspräventionsgesetz:
--&gt; http://orf.at/ticker/354555.html

Die Presse: Widerstand gegen Bandion-Ortners Anti-Terror-Gesetz:
--&gt; http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/533080/index.do</full></item><item><title>q/Talk, Di 26. Jan.: Die letzten Hüllen fallen!</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007481</link><short>Schutz vor Verbrechen durch Nacktscanner? 

Mit 

  * Primarius Dr. Harald DAVID, Abteilungsvorstand Forensische 
    Psychiatrie SMZ Otto-Wagner-Spital und Baumgartner Höhe und 
  * Hofrat Mag. Maximilian EDELBACHER, ehemaliger Leiter der 
    Mordkommission und Leiter des Wiener Sicherheitsbüros.
 
Datum:  Di, 26. Jänner 2010. 
Zeit:   20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort:    Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan:   http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55.</short><full>Vorprogramm ab 18:00 (Einlass 17.00):
  * Verleihung des Big Brother Stipendium 2010, 
  * Vorstellung der Datenschutz Ampel der UBIT Wien,
  * Boltzmann Institut zur Vorratsdatenspeicherung

q/Talk, Di 26. Jan.: Die letzten Hüllen fallen!
Schutz vor Verbrechen durch Nacktscanner?
http://www.quintessenz.at/d/000100007480

Das österreichische Parlament ist gerade dabei, das Telekommunikationsgesetz so abzuändern, dass wann immer man mit jemanden Kontakt hat, sei es per Telefon, sei es per SMS, sei es per eMail, dieser Kontakt und der Standort ohne jegliche Verdachtsmomente gespeichert werden muss. Jeder weiß dass das mit der Österreichischen Verfassung und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) nicht vereinbar ist. Doch was zählen schon Rechtsbeugung und Bürgerrechte wenn es um die Umsetzung der europäischen Binnenmarktregelungen geht. Deshalb besteht auch keine Zeit das Abflauen der Proteste abzuwarten, um die nächste Stufe des Überwachungswahns zu erklimmen - die Einführung von Nacktscannern - zunächst auf Flughäfen.

Diese Nacktscanner erinnern fatal an das Märchen "Des Kaisers neue Kleider" von Hans Christian Andersen - nur das im modernen Märchen der EU wir von den Überwachern entblößt werden. Das Märchen daran ist, dies würde zu unserer Sicherheit geschehen - doch wie bereits im ZDF zu sehen war, funktioniert bei diesen Scannern zwar der Zwangs-Striptease, aber die eine oder andere Waffe oder Bombe verschwindet genauso wie unsere Kleidung.

Da auch bei der Einführung der Nacktscanner keinerlei Verständnis in der Bevölkerung besteht, werden wieder einmal die Lobbyisten in der EU bemüht diese zum Thema des EU-Binnenmarktes zu machen.

Beim ersten q/Talk des Jahres versucht Georg Markus Kainz mit seinen Gästen das Thema abseits der wirtschaftlichen Interessen zu durchleuchten. Zu Gast sind

 * Primarius Dr. Harald DAVID, vom SMZ Baumgartner Höhe und Otto-Wagner
   Spital, zuständig für die Forensische Psychiatrie, und

 * Hofrat Mag. Maximilian EDELBACHER, ehemaliger Leiter der 
   Mordkommission und Leiter des Wiener Sicherheitsbüros.

Bürger sollen zu einem behördlich angeordneten Massen-Striptease gezwungen werden. Doch wie sind die gesellschaftlichen Auswirkungen einer total überwachten Gesellschaft. Guten, aufrechten Bürgern wird das Gefühl vermittelt, das die Behörden, der Staat und Verwaltung alles sieht, alles weiß - und das dieses Wissen verwendet wird, um normkonformes Verhalten zu erzwingen. Doch welche Auswirkungen sind für die Gesellschaft zu erwarten - eine konfliktfreie Gesellschaft, oder wird dieser ständige Überwachungsdruck zu psychologischen Problemen führen?

Absolute Sicherheit wird es nie geben - aber wie funktioniert denn nun erfolgreiche Polizeiarbeit? So wie es uns Kriminalserien, finanziert mit dem Sponsorengeld der Überwachungsindustrie, im Fernsehen vorzugauckeln versuchen? Was sind die Methoden und Techniken, die einen Polizisten zum Erfolg führen?

Hintergrundlektüre:

* Nacktscanner erhöhen Sicherheit nicht
  http://futurezone.orf.at/stories/1637004/

* DiePresse.com: Nacktscanner: Österreichische Parteien uneinig
  http://diepresse.com/home/panorama/welt/531711/index.do?

* derStandard.at: Briten befürchten Nutzung durch Pädophile
  http://derstandard.at/1262208915968/

* Wikipedia.org: Nacktscanner
  http://de.wikipedia.org/wiki/Nacktscanner</full></item><item><title>[Wien, 12.1., 20.00] TKG Stellungnahmen Werkstatt</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007466</link><short>Statt Stimmvieh lieber aktiver Bürger - und als solche haben wir die Möglichkeit Gesetze zu kommentieren und Stellungnahmen an das Parlament zu schicken.

Deshalb, frei nach unserem Motto - wer sich aufregt möge sich regen - treffen wir uns am Dienstag, den 12. Jänner 2010, ab 20 Uhr im MuseumsQuartier bei q/uintessenz um gemeinsam Stellungnahmen zum TKG
2003 zu verfassen.</short><full>Der Ausverkauf hat begonnen - alle sind sich darüber einig, dass die Umsetzung der EU-Richtlinie weder mit der Verfassung noch mit den Bürgerrechten möglich ist. Aber was soll’s, die Politiker und die Profiteure der Überwachungsindustrie wollen den Blick in unsere Wohnstuben und Schlafzimmer - also wird wieder einmal das böse Brüssel aus der Tasche gezaubert, und mit Krokodilstränen verkündet, dass auch wir hier in Österreich wie fleißige Biber alle Daten über alle Bürger fleißig sammeln müssen. Nicht einmal die Briten, die diese EU-Richtlinie eingebracht haben, wollen das in den nächsten Jahren einführen. Unsere deutschen Nachbarn lassen erst einmal das Bundesverfassungsgericht entscheiden, und die Rumänen, die ja noch nicht so lange die Vorzüge der Demokratie genossen haben, haben über den dortigen Verfassungsgerichtshof gleich das gesamte Gesetz außer Kraft gesetzt.

Doch muss man sich alles gefallen lassen?

Statt Stimmvieh lieber aktiver Bürger - und als solche haben wir die Möglichkeit Gesetze zu kommentieren und Stellungnahmen an das Parlament zu schicken. Deshalb, frei nach unserem Motto - wer sich aufregt möge sich regen - treffen wir uns am Dienstag, den 12. Jänner 2010, ab 20 Uhr im MuseumsQuartier bei q/uintessenz um gemeinsam Stellungnahmen zum TKG 2003 zu verfassen.

Jede Stimme zählt - jede Stellungnahme, die inhaltlich fundiert ist, wird auf der Webseite des österreichischen Parlaments veröffentlicht und dem zuständigen Ausschuss im Parlament vorgelegt.

Also lasst uns am Dienstag gemeinsam möglichst viele Stellungnahmen an unsere Parlamentarier schicken, denn Österreich sagt nein zur Vorratsdatenspeicherung.</full></item><item><title>Wieviel Daten bitte noch?</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007450</link><short>Der Attentäter stand auf der Watch-List und die Behörden wurden sogar von seinem eigenen Vater gewarnt - mehr Informationen kann es nicht geben, und doch konnte er unkontrolliert ein Flugzeug besteigen und in aller Ruhe versuchen eine Bombe zu zünden - ein Versuch der nur durch das Einschreiten eines unbedarften Bürgers verhindert wurde. 

Die Maschine war noch nicht gelandet, der Vorfall noch nicht untersucht, da waren sich die Überwacher, die Bürokraten und die Profiteure einig - Nacktscanner müssen her -</short><full>- sie hätten zwar diesen Attentatsversuch nicht verhindert, aber sie füllen die Taschen der Überwachungsindustrie und machen den langweiligen Job eines unterbezahlten Security-Angestellten zur spannenden Peep-Show und die guten Bürger verwechseln Schikane mit Sicherheit.

Seit dem Sündenfall hat der Mensch ein angeborenes Schamgefühl - und Kleidung dient nicht nur dem Schutz vor Kälte. Interessanterweise kommt die Forderung nach Nacktscannern gerade aus Ländern bei denen züchtige Kleidung vorgeschrieben ist und kleine Hopperla zu einem Nipplegate aufgeblasen und Strafzahlungen in Höhe von 3,5 Mio $ dafür fällig wurden, beziehungsweise Gefängnisstrafen für Oben-Ohne-Strandbesucherinnen verhängt werden.

2009 - Das Jahr der Datenpannen und -skandale
Wer sich aufregt, möge sich regen
2010 - Big Brother Stipendium - jetzt bewerben

Zur Stärkung der Zivilgesellschaft im Bereich Datenschutz und Menschenrechte vergibt die UBIT ein "Big Brother Stipendium" von 12 x 400 Euro. Bewerben können sich junge WienerInnen, die sich nebenberuflich in Projekten und Aktivitäten für Datenschutz und Bürgerrechte engagieren.

Dieses Stipendium wird für Projekte oder Aktivitäten vergeben, die unter anderem folgendes umfassen können:

   * aufbereiten von Grundlagen und Basiswissen
   * verfassen von Positionspapieren und Stellungnahmen
   * gestalten von Illustrationen und Graphiken
   * vorbereiten von Aktionen und Veranstaltungen
   * organisieren öffentlichkeitswirksamer Kampagnen
   * entwickeln relevanter Applikationen und Tools


Am Freitag, dem 8. Jänner, besteht ab 20 Uhr die Möglichkeit sich bei Quintessenz zu Informieren und Ideen zu besprechen.

Bewerbungen sind formlos (max. 2 Seiten) unter Angabe der relevanten Daten zum Projekt per Mail an die Adresse
mailto:stipendium@bigbrotherawards.at zu richten.

Die Jury wird vertreten durch:

   * Friedrich Kofler,
     WKÖ, UBIT Wien
   * Martin Prager,
     WKÖ, UBIT Wien
   * Georg Markus Kainz,
     Obmann q/uintessenz</full></item><item><title>Big Brother Stipendium 2010</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007401</link><short>Wer sich aufregt, möge sich regen: Bewerben bis 10. Jänner 2010! 

Seit Jahren versuchen die Organisatoren der Big Brother Awards Menschen zu motivieren sich für Datenschutz und Menschenrechte aktiv einzusetzen. 

Zur Stärkung der Zivilgesellschaft im Bereich Datenschutz und Menschenrechte vergibt die UBIT ein "Big Brother Stipendium" von 12 x 400 Euro. Bewerben können sich junge WienerInnen, die sich nebenberuflich in Projekten und Aktivitäten für Datenschutz und Bürgerrechte engagieren.</short><full>Dieses Stipendium wird für Projekte oder Aktivitäten vergeben, die unter anderem folgendes umfassen können:

 * aufbereiten von Grundlagen und Basiswissen
 * verfassen von Positionspapieren und Stellungnahmen
 * gestalten von Illustrationen und Graphiken
 * vorbereiten von Aktionen und Veranstaltungen
 * organisieren öffentlichkeitswirksamer Kampagnen
 * entwickeln relevanter Applikationen und Tools

Folgende Kriterien sollten eingehalten werden:

 * Vorschlag einer Projektidee
 * Umsetzung im Jahr 2010
 * in einer NPO (Non Profit Organisation)
 * Abschlussbericht im Rahmen eines q/Talks
 * Einreichung bis 10. Jänner 2010
 * formlos (max. 2 Seiten)
 * stipendium@bigbrotherawards.at

 * Geburtsdatum nach dem 1. Jänner 1975
 * Hauptwohnsitz in Wien
 * nachweisbare aktive Tätigkeit für Bürgerrechte und/oder Datenschutz
 * nebenberuflich bzw. neben der Ausbildung

Die/der StipendiatIn wird aus den bis zum 10. Jänner 2010 eingelangten Bewerbungen von einer aus Mitgliedern von UBIT Wien und quintessenz bestehenden Jury ausgewählt und im Rahmen des q/Talks vom 26. Jänner 2010 präsentiert.

Das Stipendium wird von der UBIT Wien (Fachgruppe Unternehmensberatung und Informationtechnologie in der Wirtschaftskammer Wien) in Form einer monatlichen Überweisung von Eur 400,- für die Dauer von 12 Monaten (in Summe EUR 4.800,-) auf das Konto des/der StipendiatIn ausbezahlt.

Bewerbungen sind bis zum 10. Jänner 2010 formlos (max. 2 Seiten) unter Angabe der relevanten Daten zum Projekt per Mail an die Adresse mailto:stipendium@bigbrotherawards.at zu richten.

Die Jury wird vertreten durch:

 * Friedrich Kofler, UBIT Wien (WK Wien) http://wien.ubit.at/ 
 * Martin Prager, UBIT Wien (WK Wien) http://wien.ubit.at/
 * Georg Markus Kainz, Obmann q/uintessenz, http://www.quintessenz.at</full></item><item><title>q/Talk, Di 24. Nov.: Tausche Datenschutzkommission gegen Vorratsdatenspeicherung</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007327</link><short>Informationen wie man der totalen Überwachung entgehen kann: 

mit dem Verfassungsrechtler Prof. Funk, dem UBIT Wien Obmann Friedrich Kofler und dem UBIT Österreich Obmann Stellvertreter Martin Prager.

Datum/Zeit: Di 24. November 2009, 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55.</short><full>http://www.quintessenz.at/d/000100007326

Österreichische Minister schicken bis spätestens 24. November ein Gesetz in Begutachtung, das ausnahmslos jeden betrifft, der das Festnetz, ein Handy oder das Internet nutzt. Da in der Bevölkerung keinerlei Verständnis für die Überwachung-Total besteht, begründet BM Doris Bures das Festhalten an der Vorratsdatenspeicherung damit, dass andernfalls ein Vertragsverletzungsverfahren seitens der EU Kommission zu erwarten wäre. Wiedereinmal muss Brüssel herhalten, wenn Politiker etwas bekommen wollen, ohne dies jedoch plausibel begründen zu können.

Ein Vertragsverletzungsverfahren war noch nie ein Grund. Im Falle der fehlenden Unabhängigkeit unserer Datenschutzkommission, was im Widerspruch zur EU Datenschutzdirektive von 2003 steht, gibt es keine Bedenken. Hier läuft seit 2005 ein Vertragsverletzungsverfahren, das ab 2010 in einer Klage vor dem EU GH münden wird. Dort liegen bereits 13 weitere Klagen gegen Österreich vor und 50 Vertragsverletzungsverfahren sind im Moment am Laufen.

Geht es den Staat etwas an, wer seiner Bürger wann und von wo aus wie lange mit wem telefoniert oder via SMS, World Wide Web und E-Mail kommuniziert hat? Da nicht einmal in den Ministerbüros an die Konformität mit den Menschenrechten geglaubt wird, wurde das Institut für Menschenrechte beauftragt einen Entwurf zu erarbeiten, der den Grundrechtsverlust möglichst klein hält, und die Antwort ist ein siebzig seitiger Bericht, warum das überhaupt nicht geht. Nachdem die Bedenken jetzt formuliert sind, kann man sie ja getrost zur Seite schieben und ignorieren.

Selbst in Großbritannien, das die Vorratsdatenspeicherung in Europa eingefordert hat, hat die Regierung aus Sorge vor Protesten in Hinblick der kommenden Wahl die Vorratsdatenspeicherung auf unbekannte Zeit verschoben. In der Downing Street kennt man anscheinend die Ausrede Brüssel noch nicht.

Beim qTalk im November lädt Georg Markus Kainz Experten, die nicht nur am Gesetzesentwurf mitgearbeitet haben, sondern auch über die Hintergründe und Nebenwirkungen dieses Gesetzes berichten können.

Gäste sind diesmal der Verfassungsrechtler Prof. Funk, sowie aus der Wirtschaftskammer Fritz Kofler, Obmann der UBIT Wien, und Martin Prager, Obmann Stellvertreter der UBIT Österreich, die nicht nur auf die Auswirkungen unserer Wirtschaft Bezug nehmen werden, sondern auch über die Möglichkeiten, die jedem einzelnen von uns noch offen stehen, um der Überwachung-Total entgehen zu können.

Hintergrundlektüre

* ORF.at: Data-Retention: Regierung braucht Opposition:
http://futurezone.orf.at/stories/1632539/

* Pte: Britische Regierung legt "Big Brother"-Pläne auf Eis:
http://www.pressetext.at/news/091111033/

* Independent UK: Ministers cancel 'Big Brother' database:
http://www.independent.co.uk/news/uk/politics/ministers-cancel-big-brother-database-1817708.html

* Standard: "Menschenrechtskonforme Vorratsdatenspeicherung unmöglich":
http://derstandard.at/1256744352301/

* Heise: Österreichischer Gesetzentwurf für die Vorratsdatenspeicherung:
http://heise.de/-865871</full></item><item><title>12.11.-15.11.: "Am Ende der Leitung" auf der Buch Wien</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007280</link><short>"Am Ende der Leitung", die Kurzgeschichtensammlung über die Zukunft von Bürgerrechten, Datenschutz und Überwachung, herausgegeben von quintessenz, wurde auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt und wird diese Woche auf der Buch Wien präsent sein.</short><full>Dank der freundlichen Unterstützung der IG Autorinnen Autoren konnte die Science Fiction-Anthologie der quintessenz, "Am Ende der Leitung", auf der Frankfurter Buchmesse (14.10.-18.10.) auf der Lesebühne der IG Autoren präsentiert werden.

Auch auf der Buchmesse in Wien (12.11.-15.11., Messe Wien) wird "Am Ende der Leitung" präsent sein, ebenfalls am Stand der IG Autorinnen Autoren. 

Hrsg:	Verein quintessenz / Christian Pree	 	
Titel:	Am Ende der Leitung	 	
ISBN: 	978-3-940445-35-3	 	

Online-Bezugsmöglichkeiten:

1-2-buch.de
http://www.1-2-buch.de/modules/htmlpages/index.php?id=25

FoeBuD - Shop
https://shop.foebud.org/index.php?cName=buecherbroschueren-c-25

Versandantiquariat Achim Havemann
http://www.ahavemann.de/shop/sh05.html

Amazon
http://www.amazon.de/Am-Ende-Leitung-Christian-Pree/dp/3940445355/</full></item><item><title>Niemand hat vor eine Mauer zu errichten</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007279</link><short>Beton ist out - die Mauern der Zukunft werden wohl nicht so leicht abzutragen sein, und keine so wertsteigernden Souvenirs hergeben.</short><full>Ständig höre ich den Satz - und doch, als ich heute morgen aus dem Haus ging stolperte ich schwer und holte mir eine blutige Nase. Übers Wochenende wurde die bis dahin kaum wahrgenommene Ziegelreihe des Sicherheitspolizeigesetz um jene der Vorratsdatenspeicherung und jene der Three-Strikes-out erhöht. Ein fortkommen ohne Blessuren ist kaum noch möglich. 

Die Mauern ums Innenministerium sind bereits ganz hoch: Da soll niemand erfahren dass er kreuzgepeilt, rufdatenrückerfasst, abgehört oder beobachtet wurde. Unschuldsvermutung und Rechtsschutz? Schon lange nichts mehr von denen gehört, dem vernehmen nach wurden sie schon vor längerer Zeit weg gesperrt.
Und ständig ertönt aus den Lautsprechern: Niemand hat vor eine Mauer zu errichten - jedenfalls keine undemokratische. 

Die nächste Aufstockung auf Hüfthöhe ist bereits bestellt: Sie ist mit vielen lustigen kleinen Stopp-Tafeln geschmückt.
</full></item><item><title>Fr, 13.11. ab 19.00: Launch-Party: mit openSUSE 11.2 macht KDE Spaß</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100007254</link><short>openSUSE, die von seinen Fans stolz als Nürnberger Windows bezeichnete
Linux Distribution, meldet sich mit einem Feuerwerk an neuen Features
zurück. 

Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Plan: http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55
</short><full>13.11. ab 19 Uhr: openSUSE Launch-Party: Was bringen 121 neue Features?
                  Version 11.2 ab 12. November zum Download
                  http://linuxwochen.at/index.php?view=article&amp;id=123

Die von Novell unterstützte openSUSE Community hat mit dem SUSE-Studio ein einzigartiges System entwickelt, mit dessen Hilfe die Anwender ihr individuelles Install-System bereits vor dem Download konfigurieren können.

So viel Neues gab es in openSUSE schon lange nicht mehr: Mit 11.2 lassen die Entwickler einen Schwung von Innovationen auf die Anwender los.

Mit den Features,

  - einem einheitlichen Tool (YAST 2) zur System-Konfiguration,
  - den gewohnt guten Übersetzungen ins Deutsche,
  - einem vor dem Download konfigurierbaren System (susestudio.com),
  - einer Benutzerführung, die je nach Aufgabe, zur richtigen Software führt, 
  - einem beschleunigten Boot Prozess mit der neuen Upstart Technologie,
  - einem schnelleren Dateisystem (ext4), das eine Million Terabyte unterstützt

und vielen weiteren Neuigkeiten meldet sich eine der am längsten bestehenden Linux Distributionen mit deutschen Wurzeln wieder zurück.

Auf http://susestudio.com/ kann sich jeder Anwender seine individuelle openSUSE DVD mit den gewünschten Programmen individuell konfigurieren und dann downloaden.


Daniel Jahre vom Linuxwochen Team hat den openSUSE Entwickler Alexander Rössler eingeladen um einen Blick hinter die Kulissen von openSUSE zu wagen.

  Datum/Zeit: Fr 13. November 2009, 20.00 (Einlass ab 19.00)
  Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien
  http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ -&gt; Nr. 55
  Referent: Alexander Rössler, openSUSE

Tipp: Wer seinen Laptop mitbringt, der kann im Rahmen unseres Linux Labs eine Erstinstallation unter fachkundiger Aufsicht wagen.</full></item></rdf:RDF>

