<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rdf:RDF xmlns="http://my.netscape.com/rdf/simple/0.9/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"><channel><title>Quintessenz</title><link>http://www.quintessenz.at/</link><description>http://www.quintessenz.at/</description></channel><item><title>Wiener Gemeindebau - 220.000 "anonyme" Fragebögen mit versteckter Kundennummer </title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004733</link><short>Die Anonyme Umfrage unter den Mietern der Wiener Gemeindebauten ist gar keine, obwohl genau das auf der Rückseite versprochen wird: Alle Fragebögen sind mit der Kundennummer in Form eines seitlich angebrachten Strichcodes versehen.</short><full>Rechtzeitig vor der Wahl fiel dem Wiener Wohnbau-Stadtrat Michael Ludwig [SPÖ] ein, er möchte wissen, was die Gemeindebaumieter so über ihre Wohnung, ihre Hausanlage, ihre Nachbarn, ihre Umgebung, die Sicherheitssituation, Ihre Hausverwaltung und die Stadt Wien denken. 220.000 "anonyme" Fragebögen [1] wurden ausgesandt, aber alle mit persönlicher Anrede am Fragebogen. Das machte die Mietervertretung im Hugo-Breitner-Hof [2] stutzig, und man wandte sich an die Medien [3] [4].

Der Stadtrat antwortete, die Anonymität sei Gewährleistet: Da stehe nur der Familienname nicht der volle Name und Adresse am Fragebogen. Der Strichcode diene nur der Zuordnung zu den Verwaltungssprengeln.

Wie die q/uintessenz mit einem professionellen Barcode-Lesegerät festgestellt hat, ist das unrichtig. Der unscheinbar seitlich am Fragebogen angebrachte Strichcode (Typ Code-128 [6]) enthält die volle Wiener-Wohnen Kundennummer des Mieters. Damit ist jeder Fragebogen eindeutig zuordenbar und rückverfolgbar. Die am Fragebogen versprochene Anonymität und die Aussage in der Presse sind Makulatur.  Besonders Perfide: Durch die Art der Anbringung wird der Code von den meisten Menschen nicht als solcher erkannt. Ohne technisches Equipment ist der Inhalt des Codes nicht lesbar.

Michael Ludwig ist kein Unbekannter. Er war schon die treibende Kraft hinter der Videoüberwachung [5] in mehreren Gemeindebauten in Wien. Daher weisen die Fragen auch eine besondere Schieflage auf: Es gibt keine Möglichkeit sich gegen Videoüberwachung auszusprechen, nur dafür oder neutral. Das Ergebnis der Auswertung ist daher gut vorhersagbar.
 
Der Verein q/uintessenz warnt vor dem Ausfüllen der Fragebögen. Eine Anonyme Auswertung kann nicht gewährleistet werden. Negative Konsequenzen bei schlechten Kritiken können daher nicht ausgeschlossen werden. 

Immerhin, in Frage 20 kann man Wünsche an die Stadt Wien deponieren. Wir hätten da eine: Die Achtung vor der Privatsphäre der Menschen.


[1] Vorderseite: http://www.flickr.com/photos/forumsfratz/2875737572/sizes/l
Rückseite: http://www.flickr.com/photos/forumsfratz/2875736756/sizes/l 
[2] http://www.hugo-breitner-hof.at.tt/
[3] http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3902&amp;cob=372799
[4] http://www.kurier.at/nachrichten/wien/203752.php
[5] http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/363821/index.do
[6] http://www.barcodeisland.com/code128.phtml</full></item><item><title>q/talk, Di 30. September: Preisverleihung und Lesung "Am Ende der Leitung"</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004710</link><short>1848 wurde die Bürgerrechts-Charta in der Frankfurter Paulskirche
beschlossen, 1948 erschien George Orwells Dystopie "1984".

2008 gibt der Verein q/uintessenz eine Science Fiction Anthologie zum Thema Bürgerrechte und Datenschutz heraus.

Datum/Zeit: Di 30. September 2008, 20.00 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -&gt; Nr. 55</short><full>die q/uintessenz lädt herzlich zum aktuellen q/talk mit Preisverleihung und Lesung vom Literaturwettbewerb "Am Ende der Leitung"

  Moderation: Georg Markus Kainz
  Projektvorstellung: Christian Pree

  1. Platz und Lesung: Florian Bayer
  2. Platz und Lesung: Reinhold Schrappeneder
  3. Platz und Lesung: Uwe Protsch

Datum: 30. September 2008, 20.00 (Einlass ab 19.00)
Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien
http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -&gt; Nr. 55

1848 wurde die Bürgerrechts-Charta in der Frankfurter Paulskirche beschlossen, 1948 erschien George Orwells Dystopie "1984".

2008 gibt der Verein q/uintessenz eine Science Fiction Anthologie zum Thema Bürgerrechte und Datenschutz heraus.

  --&gt; http://sf.quintessenz.at/

Orwell wollte damals vor den Gefahren einer umfassenden Überwachung in Händen eines totalitären Regimes warnen. Automatisierung der Überwachung und deren bedenkenloser Einsatz samt Vernetzung der Datenbanken mit allen persönlichen Informationen über uns hat Orwells kühnste Alpträume übertroffen und droht, uns in die Zeit Metternichs zurückzubringen.

George Orwells Warnung an die Gesellschaft ist ein wesentlicher Aspekt von Science Fiction. Durch bewusste Wahrnehmung eines Gefahrenpotenzials hat die Gesellschaft die Möglichkeit zu reagieren.

Eine ganze Reihe Szenarien, die sich mit möglichen Konsequenzen von Überwachung in der Zukunft beschäftigen finden sich in der Anthologie "Am Ende der Leitung", die q/uintessenz, der Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter, am 30. September 2008 im Museumsquartier Wien erstmals der Öffentlichkeit vorstellt.


In seiner Geschichte EWE - Everybody watches Everybody thematisiert Florian Bayer - seines Zeichens Dramaturg, Regisseur und Schauspieler aus Berlin - die Frage, wer denn die Protokolle lesen soll, wenn jeder jeden überwacht, und wovor man sich in einer solchen Gesellschaft noch fürchten muss. Florian Bayer bekam für diese Geschichte von der Jury den ersten Preis zuerkannt.

Reinhold Schrappeneder stellt in seiner vielschichtigen Geschichte auf sprachlich hohem Niveau die Zunft der Schreibenden in den Vordergrund und fragt sich, inwieweit Autoren manipuliert werden können. Er unterrichtet am Wiener Theresianum und ist seit Jahren in der österreichischen Literatur- und Dramaturgie-Szene aktiv.

Sind unauffällige Mitmenschen nicht eigentlich besonders gut getarnte Terroristen? fragt Uwe Protsch in seiner Kurzgeschichte Null Punkte und wurde damit der dritte Preisträger im Literaturwettbewerb.

In der Science Fiction Anthologie "Am Ende der Leitung" sind neben diesen drei prämierten Kurzgeschichten 24 weitere Beiträge (Geschichten und Lyrik) enthalten.


q/uintessenz ist ein Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter, mit Sitz in Wien. Seine Aktivitäten umfassen unter anderem die Veranstaltung der Big Brother Awards Österreich, wo alljährlich die schlimmsten Sünder wider den Datenschutz Negativpreise bekommen.

q/uintessenz - Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter --&gt; http://www.quintessenz.at

Big Brother Awards Austria --&gt; http://www.bigbrotherawards.at

Das Projekt "Am Ende der Leitung" wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) gefördert und von Netznetz dazu vorgeschlagen.</full></item><item><title>Bis 21.9.: Nominieren für die 10. Big Brother Awards</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004689</link><short>Die 10. Big Brother Awards, 60 Jahre George Orwells 1984 und 160 Jahre seit Verkündung der Bürgerrechts-Charta in der Frankfurter Paulskirche: 

  Mit jedem Jahr Big Brother Awards fallen wir Jahrzehnte hinter die Errungenschaften von 1848 zurück. Lässt sich das noch aufhalten? 

  Bis Sonntag kann jeder Vorschläge für Nominierungen zu den 10. Big Brother Awards Österreich einbringen. Es gilt jene zu nennen, die eine Überwachung und Bevormundung über unsere Freiheitsrechte stellen. 

  Die Gewinner werden am Vorabend des Nationalfeiertags, am 25.10. um 20:00 im Wiener Rabenhof Theater in einer Gala präsentiert.</short><full>Jeder kann Kandidaten für die Big Brother Awards vorschlagen:

http://bigbrotherawards.at/2008/Nominieren

Genereller Einsendeschluss ist der 21. September. In der Kategorie "Volkswahl" kann jedoch noch bis zum 25.10.2008, 12:00 eingereicht werden. 

Um das Ausmaß der Eingriffe in die Privatsphäre beurteilen zu können, müssen alle Vorschläge schriftlich und begründet erfolgen. Wenn möglich sind auch geeignete Unterlagen und Dokumente beizulegen.

Alle Zusendungen werden streng vertraulich behandelt. Die Nennung ist an keine Formvorschrift gebunden, es sollten jedoch folgende Informationen festgehalten werden: Name, Adresse und Wirkungsbereich der genannten Organisation/Person. Nennung der Kategorie. Begründung, warum der Big Brother Award zu vergeben wäre und welcher Personenkreis von den Eingriffen besonders betroffen ist.

Unsere Redaktion sammelt, sortiert und recherchiert alle Einreichungen bis zur Jurysitzung vor. Die Nominierung erfolgt durch die Experten der Jury. Die Liste der Anwärter wird dann samt Begründung hier veröffentlicht. Mit Ausnahme der Kategorie 'Volkswahl' erfolgt die Ermittlung der Preisträger aus dem Kreis der Nominierten ebenso durch die Damen und Herren Juroren.</full></item><item><title>q/talk spezial, Fr 5. Sep.: Shane Coughlan - The Professionalisation of Free Software</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004580</link><short>im Rahmen eines q/talk spezial laden die Wiener Fellows der Free
Software Foundation Europe und die q/uintessenz zu: 

"The Professionalisation of Free Software - Where we are going next." 

mit Shane Martin Coughlan, Leiter der Freedom Task Force Europe. 

Datum/Zeit: 5. September 2008, 20.00 bis 21.15 (Einlass ab 19.00). 
Ort: Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -&gt; Nr. 55</short><full>Freie Software ist aus der IT nicht mehr wegzudenken: Unternehmen und andere Organisationen setzen zunehmend auf Freie Software.

Für die erfolgreiche Umsetzung von Projekten in diesem Bereich haben sich über die letzten Jahre bestimmte Prozesse und Methoden als optimal erwiesen. Freie Software ist hochgradig professionell geworden.

Shane erklärt die aktuellen und zu erwartenden Entwicklungen dazu und beleuchtet, wie die Free Software Foundation Europe den Einsatz Freier Software in der professionellen IT fördert.


Über Shane M. Coughlan und die FTF:

Shane arbeitet hauptberuflich für die FSFE und ist Koordinator der Freedom Task Force (FTF). Er hält Kurse über Freie-Software-Lizenzen und berät Organisationen und Firmen zu rechtlichen Aspekten beim Einsatz Freier Software.

Das Ziel der Freedom Task Force ist es, Personen, Projekten und Unternehmen zu helfen, die lizenzrechtlichen Aspekte hinter Freier Software zu verstehen und optimal zu nutzen. Hinter der FTF steht ein Netzwerk aus über 50 Rechtsexperten und über 30 technischen Experten, das sich über weite Teile Europas spannt.

--&gt; http://www.fsfeurope.org
--&gt; http://www.fsfeurope.org/projects/ftf/ftf.de.html</full></item><item><title>q/talk, Di 26. August: Wahlkampf ist Wahlzuckerlzeit - was sind SPÖ / ÖVP / Grüne / FPÖ unsere Bürgerrechte wert?</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004539</link><short>Beim August q/talk stellt Georg Markus Kainz diese brisanten Fragen an:

    * BM Fekter angefragt, ÖVP
    * Martin Prager, SPÖ
    * NR Peter Pilz, DieGrünen
    * NR Peter Fichtenbauer, FPÖ
    * NR Alexander Zach, LIF

Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Datum: Dienstag, 26. August: 20.00 (Einlass 19.00). 
http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -&gt; Nr. 55.</short><full>Der Preis der Vollkaskogesellschaft

Wann immer in einem Krimi die Polizei ihre Befugnisse überschreiten möchte, wird diese mit den Worten legitimiert: "Sie haben ja nichts zu verbergen" - Jeder der auf seine Rechte besteht macht sich damit automatisch verdächtig. Dieser laxe Umgang mit unseren Rechten erinnert fatal an Strategien nach dem Anschluss.

Schrittweise werden immer mehr Bereiche unseres Lebens elektronisch überwacht. Neben Videoüberwachung öffentlicher Plätze und dem öffentlichen Verkehr wird auch der Individual-Verkehr durch Section-Control, Autobahn-Maut und Nummerntafelerfassung immer lückenloser überwacht. Durch Speicherung der Verbindungsdaten werden unsere Emails, unser Surf-Verhalten und unsere Telefonate überwacht.

War im Biedermeier das private Wohnzimmer noch für die polizeiliche Bespitzelung tabu, so ist durch die elektronische Revolution diese Barriere längst gefallen.

Nach der Videoüberwachung der Mülltonnen sollen jetzt auch die Waschküchen von Wiener Wohnen zentral überwacht werden - Mittels RFID wird das Waschverhalten der Mieter zentral kontrolliert. Die zentrale Überwachung scheint überhaupt das liebste Kind eines modernen Bürokraten zu sein: Zentrales Melde- und Vereinsregister, Arzneimittel Sicherheitsgurt, Lebenslange Gesundheitsakte (ELGA), Bildungsevidenz ...

Diese schier unüberschaubare Masse an Daten über uns scheint die Untersuchungsrichter zu überfordern, da die Polizei statt mit einem richterlichen Beschluss lieber das SPG zur Hilfe nimmt - und damit jegliche richterliche Kontrolle ausschaltet.

In das gleiche Horn stoßen Arbeitgeber und Industrie, die das Geschäft mit der Angst für die Mitarbeiterbespitzelung nützen, um Produktivität und Leistungsbereitschaft durch Überwachungsdruck zu erzwingen.

Die Bürgerrechte scheinen so antiquiert, dass man sie gerne als Relikt des letzten Jahrtausends betrachten würde - und frei nach dem Motto der deutschen CSU, die rechts von ihr keinen Platz im politischen Spektrum zulassen will, überbieten sich die Parteien in neuen Ideen, wie der Bürger überwacht und entmündigt werden kann.

Wahlkampf ist Wahlzuckerzeit und wir wollen wissen, wer unsere Bürgerrechte mit entsprechendem Respekt betrachtet und auf Augenmaß und Demokratie achtet.

Auf unseren Datenschatten haben wir weder Einfluss, noch Möglichkeit vor diesem zu entfliehen. Unser Preis ist ein transparentes Leben und der Verlust unserer persönlichen Freiheit.</full></item><item><title>Am Ende der Leitung - Ergebnisse des q/uintessenz Science Fiction Wettbewerbs</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004457</link><short>"Es kommt nicht darauf an, die Zukunft vorherzusagen, sondern auf sie vorbereitet zu sein." -- Perikles. 

Um von Autoren literarische Antworten auf die Frage nach der Zukunft des Datenschutzes und Privatsphäre zu geben, gibt q/uintessenz eine Science Fiction-Anthologie im Rahmen eines Wettbewerbs heraus. 

Aus den knapp 300 Einsendungen wählte eine Jury 27 Beiträge für das Buch und daraus drei Gewinner aus. Die Preisverleihung und Buchpräsentation findet am 30. September 2008 im Museumsquartier Wien statt.</short><full>Am Ende der Leitung - Ergebnisse des Science Fiction Wettbewerbs zu Bürgerrechten, Überwachung und Datenschutz

Webseite zum Wettbewerb: http://sf.quintessenz.at/

Vor 60 Jahren erschien George Orwells Überwachungs Dystopie "1984". Der Autor wollte damals vor den Gefahren einer umfassenden Überwachung in Händen eines totalitären Regimes warnen.

Ein wesentlicher Aspekt von Science Fiction ist die Warnung an die Gesellschaft. Dies spielt auch in der Rezeption von "1984" in der Gesellschaft bis heute eine Rolle. Durch bewußte Wahrnehmung eines Gefahrenpotenzials hat die Gesellschaft die Möglichkeit zu reagieren.

Wir erhielten aus den Beiträgen z.B. Antworten zu folgenden Szenarien:

- Wenn jeder jemand überwacht, wer hat dann noch Zeit, auf Auffälligkeiten zu reagieren?
- Was passiert, wenn man seinem persönlichen Überwacher ein Sandwich anbietet?
- Sind unauffällige Mitmenschen nicht eigentlich besonders gut getarnte Terroristen?
- Was ist das wirkliche Ziel einer automatischen Rechtschreibkorrektur?
- Warum ist das Finanzamt schädlich für Geburtstags-Überraschungen?

Die Gewinner und die Teilnehmer an der Anthologie wurden von einer fachkundigen Jury ermittelt:

Adrian Dabrowski, Verein Quintessenz
Franz Rottensteiner, Science Fiction Herausgeber und Kritiker
Christian Schmaus, Menschenrechts-Anwalt

Die Preisträger sind:

1. Preis: Florian Bayer mit "EWE (Everybody watches everybody)"
2. Preis: Reinhold Schrappeneder mit "Abteilung ÜBLDA&gt;"
3. Preis: Uwe Protsch mit "Null Punkte"

Die weiteren in der Anthologie vertretenen Autoren und Beiträge sind:

Matthias Beirau          Der Besucher
Muna Bering              Ohne Blutvergießen
Holger Dauer             Der kurze Sommer
Sascha Dickel            Panoptikum
Arno Endler              Meine Farbe ist Schwarz
Sarah Fiona Gahlen       Das Geheimnis
Reinhard Griebner        Dunkelmänner
Ulf Großmann             Verfahren
Katja Häuser             Kontrollierte Ahnungslosigkeit
Jürgen Hutschalik        Fünf
Mary Jirsak              Alles richtig
Carolin Keupp            Freie Meinungsäußerung
Michaela Kuich           Frau Mairand
Stephan Lack             Frittierte Belugas mit Ohren
Britta Martens           Sozialstaat 2200
Wendelin August Mayer    Digitale Blumen
Jochen Micknat           Pavels Hund
Markus Pausch            Sie sind nicht allein
Tobias Peterka           Tiamat 58A
Björn Schubert           Der Protokolleur
Achim Stößer             Der Imperativ von Brokkoli
Mirko Swatoch            Lauschangriff
Patricia Weidinger       Spiels noch einmal Sam
Felix Woitkowski         InEnerxy

Der Verein q/uintessenz gratuliert allen Teilnehmern herzlich.

q/uintessenz ist ein Verein zur Wiederherstellung der Bürgerrechte im Informationszeitalter, mit Sitz in Wien. Seine Aktivitäten umfassen unter anderem die Veranstaltung der Big Brother Awards Österreich, wo alljährlich die schlimmsten Sünder wider den Datenschutz Negativpreise bekommen.

Big Brother Awards Austria http://www.bigbrotherawards.at

Das Projekt "Am Ende der Leitung" wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7) gefördert.

Rückfragehinweis:

q/uintessenz, Email: sf@quintessenz.at, Telefon: +43-699-81729005 </full></item><item><title>q/talk, Di, 29. Juli: "Achtung Privat" - der Film als Spiegel der Gesellschaft</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004456</link><short>Film kann als ein Spiegel der Gesellschaft gesehen werden und im Moment sieht man Big Brother immer öfter als Spiegelbild. Von der Verfilmung von George Orwells "1984", über "Gattaca", "Brazil" bis hin zu "Matrix" reicht die Bandbreite an Werken zum Thema. 

Kommenden Dienstag zeigt die q/uintessenz "Achtung Privat", einen Film von Martina Theininger (Buch und Regie), Ina Zwerger (Buch) und Kurt Mayer (Produktion) über den wir danach diskutieren werden. 

Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. 
Datum: Dienstag, 29. Juli 2008. Zeit: 20.00 (Einlass 19.00). 
http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -&gt; Nr. 55. 
Referent: Martina Theininger. 
Moderation: Georg Markus Kainz.
http://www.quintessenz.at/d/000100004450 </short><full>Drei Wochen nach den Anschlägen am 11. September 2001 beauftragte der ORF eine Dokumentation zu Überwachung in Europa und dem  vermutlich bald einsetzenden Kahlschlag an Bürgerrechten.

In diesem Film setzt sich der Bürgermeister von Bruck an der Leitha bereits 2001 für eine Videoüberwachung am Hauptplatz ein, schließlich waren zuvor in nächtlicher Stunde Kürbisse, die von ansässigen Geschäftsleuten festlich, aber dennoch widerrechtlich angebracht worden waren, von Unbekannten deformiert worden.

2005 war mit den neuen Befugnissen des Sicherheitspolizeigesetzes die Forderung nach mehr Sicherheitsgefühl Realität geworden und der Brucker Hauptplatz wurde mit Überwachungskameras ausgestattet.

In Bruck ist im März 2008 ist gegenüber dem Vergleichszeitraum 2007 ein drastischer  Rückgang an Straftaten festzustellen. Innenminister Platter führt diesen Erfolg aber ausschließlich auf die Zusammenarbeit mit den östlichen Nachbarstaaten und der Schleierfahndung im Zuge der Schengen Erweiterung zurück.

Ein Fall, der einmal mehr zeigt, dass der Griff zu Überwachung vielmals mehr ein unreflektierter Impuls ist und in keiner Weise in Zusammenhang zu einer tatsächlichen Bedrohung oder Wirksamkeit steht.

In seinen weiteren Beiträgen nähert sich der Film vielen Aspekten der Überwachung von der Wiedereinführung der Rasterfahndung in Deutschland 2001 über das gedankenlosen Veröffentlichen von privaten Daten auf diversen Online Plattformen bis hin zu Echelon (ein Überwachungssystem der USA) in Bad Aibling, Deutschland.


Hintergrundliteratur:

* Kriminalitätsstatistik März 2008
--&gt; http://www.bmi.gv.at/downloadarea/krimstat/2008/krimstat_02_08.pdf

* ORF: "Achtung Privat" Was ist uns die Anonymität noch wert?
http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&amp;s=49534vvt

* Ö1, So, 18.12.2005 Sicherheit: Videoüberwachung wird ausgeweitet
  --&gt; http://oe1.orf.at/inforadio/59386.html?filter=0


Credits "Achtung Privat - Überwachungsautomatismen"

 -: Buch: Martina Theininger und Ina Zwerger
 -: Regie: Martina Theininger
 -: Produktion: Kurt Mayer Film
 -: Produktionsleitung: Nike Glaser-Wieninger
 -: Kamera: Helmut Wimmer
 -: Schnitt: Roland Freinschlag
 -: Ton: Heinz Kini
 -: Aufnahmeleitung: Florian Brandt


Mit der Veranstaltungsreihe q/talk lädt die q/uintessenz zu Fachvorträgen über die Themen Bürgerrechte und neue Technologien monatlich ins MQ Wien. http://www.quintessenz.at/

Mit freundlichen Grüßen
q/chris im Namen des Vorstandes</full></item><item><title>Google Analytics: Antidot gegen Datenschutz/immunschwäche </title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004420</link><short>
Nun werden also sämtliche Verkehrsdaten mitsamt den IP-Adressen aller Benutzer der Google-Tochter YouTube an den US-Medienkonzern Viacom ausgeliefert. Vielleicht kommt jetzt irgendwer schön langsam darauf, dass es zum Beispiel gar nicht gescheit ist, dass gegen 80 Prozent der reichweitenstärksten Websites im deutschen Sprachraum sämtliche Verkehrsdaten ihrer Benutzer via Google-Analytics in die USA weitergeben. Inzwischen sind bereits zwei deutsche Landesdatenschutzzentren hinter den betreffenden Websites her.</short><full>In Deutschland und in Österreich tun dies etwa Drei Viertel der reichweitenstärksten Online-Medien. Und das sind in der Regel Ableger von "Pressehäusern", die immer noch auf einem getrockneten Brei aus kleingeraspelten, toten Bäumen und alten Fetzen Nachrichten publizieren. 

Sie liefern somit Clickstraems, also Interessensprofile [samt IP-Adressen] ihrer User an Google, weil sie dafür gratis Statistiken [ohne IP-Adressen] kriegen.

Was für ein schöner Deal. Nur sind alle diese Daten in einem einzigen Datepool versammelt, der gehört Google und ist noch dazu in den USA.  

Wer also Online Nachrichten aus AT und DE online lesen will, ohne dass Google, oder sonstwer, einem dabei über die Schulter schauen kann, der/die nutze bei entsprechendem Bedürfnis einen Dienst wie notraxx.net.

Dessen Entwickler hat mit ontraxx.net maßgeblich zur Erkenntnis beigetragen, in welchem Ausmaß deutschsprachige Online-Medien User-Daten - verdeckt - an Google weitergeben.

Welchen Nachrichten-Websites man in dieser Hinsicht nicht vertrauen kann, verrät dieses Tool. Weltkarte klicken, Domain eingeben und runterscrollen  bis "externe Services", dann sieht man Details, wer aller mitliest.

Hier sieht man die Tracks
http://www.ontraxx.net/

Hier können andere nicht tracken
http://www.notraxx.net/

Datenschützer prüfen Google Analytics
https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20080807-google-analytics.htm

ULD: "Internet-Tracking und -Statistik? Ja, aber bitte datenschutzkonform!" https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20080709-tracking-datenschutzkonform.html







</full></item><item><title>Ab 27. Juni: Linuxwochen Linz - Kunst trifft Open Source</title><link>http://www.quintessenz.at/d/000100004394</link><short>Medienkunst trifft auf die Offenheit der Freien Software. 

Spätestens seit Linus Torvalds Verleihung des Prix Ars Electronica haben
Open Source Software und Kunst in Linz ihren fixen Platz. 

Ab Freitag, dem 27. Juni, um 14 Uhr starten die Linuxwochen Linz in der
Kunstuniversität am Hauptplatz und laufen dort bis Sonntag, dem 29. Mai. 

40 Vorträge, Hacklabs und Workshops bieten Besuchern bei gewohnt freiem
Eintritt ein dichtes Programm an Open Source und angewandter Kunst.</short><full>Das ganze Programm unter: http://linz.linuxwochen.at

Treffpunkt für Anwender, Künstler und Techniker

Anwender, Künstler und Linux Experten einander näher zu bringen ist das erklärte Ziel der Veranstalter. Diese setzen sich selbst aus der Linzer Gruppe servus.at (Kunst und Kultur im Netz), der Abteilung zeitbasierte Medien der Kunstuni und dem Zentralen Informatikdienst der Uni zusammen.

"Linux zum Mitnehmen" und Linux Desktops für alle Schultypen

Ein eigenes Install-Labor soll Anwender dazu ermuntern Linux am eigenen Rechner auszuprobieren und diesen samt Linux mit nach Hause zu nehmen.

Für alle Schultypen geeignet, ist der Linux Desktop "desktop4education" und der Schulserver "server4education". 5000 DVD's samt Lehrbuch wurden bereits für den EDV Unterricht in Volksschulen bis HTL's produziert.

Mehr Infos auf: http://www.d4e.at und http://www.s4e.at

Ein Blick über die Schulter des Künstlers

Das Motto "art meets radical openness" der Linuxwochen Linz 08 erweitert  das Programm um Präsentationen und Performances von Künstlern, die sich ausschließlich mit der Entwicklung und Verwendung von Freier Software beschäftigen. Sie stellen vor Ort ihre Arbeitsweisen vor und lassen sich während der Produktion von Medien-Kunst über die Schulter schauen.

Für Interessierte gibt es während der gesamten Veranstaltung genügend Möglichkeit und Platz für spontane Worklabs, Hacklabs und Kontakte.

Animations-Kunst für Kids

Freuen darf man sich auch auf die Vorstellung des Projektes Machinimint. Machinimint ist eine "Multimediabox", die Kinder und Jugendlichen einen spannenden und zeitgemäßen Einstieg in die Welt des Open Source bietet. Die Box wird vom "Bundesministerium für Gesundheit, Famile und Jugend"
im Rahmen der Zweigstelle BUPP unterstützt.

Als Machinima bezeichnet man Filme, die mit Hilfe von Computerspielen produziert werden. Dieses Kunstwort setzt sich aus "machine", "cinema" und "animation" zusammen.

Ermäßigte Linux Prüfungen an der Kunstuni Linz

Auf den Linzer Linuxwochen werden heuer erstmals Linux Prüfungen vom unabhängigen Linux Professional Institute (LPI) angeboten. Der deutsche Verein LPI e.V. bietet als  neutrale und unabhägige Organisation eine Anlaufstelle für Linux und Freie Software im Bildungswesen.

Informationen unter: http://linz.linuxwochen.at/node/78

DMA - eine Eigenentwicklung der Kunstuni Linz

DMA, Digital Media for Artists, ist eine Plattform der Kunstuniversität und wird erstmals in der Version 2.0 vorgestellt. Diese weit über die Landesgrenzen bekannte Online-Plattform gibt Überblick, Know-How und Hilfestellung für den Softwareeinsatz in der Kunst-Produktion.

Die Online Plattform: http://www.dma.ufg.ac.at

Zahlen und Fakten:

Start: 27.06.- 29.06.2008
Wo: Kunstuniversität Linz, Hauptplatz 8, 4020 Linz
Infos: http://linz.linuxwochen.at
Live Stream: linz.servus.at/stream

Pressekontakt:

Rückfragen: presse-liwoli@servus.at
Christoph Nebel: 0650 7898376</full></item></rdf:RDF>

